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Techno

Alle Musikrichtungen und Stile im Überblick

Techno bezeichnet einen Sammelbegriff von verschiedenen elektronischen Musikrichtungen. Maßgebend für die Einordnung in diese Stilrichtung ist der Vier-Viertel-Takt, bei dem jeder zweite und vierte Takt meistens mit Drum-Bass Tönen unterlegt wird. Einer der ersten Vorreiter des heutigen Techno war die Band Kraftwerk, die mit ihrem Hit "Autobahn" im Mai 1975 die damalige Musikwelt revolutionierte. In den Achtzigern folgten ihrem Beispiel viele weitere Künstler, die synthetisch produzierte Melodien verwendeten. Bekannte Songs sind zum Beispiel "Sweet Dreams" von den Eurythmics, das es heute in sämtlichen Remix-Variantionen gibt oder "Das Boot" von dem Musikprojekt U 96, das Anfang der Neunziger bzw. exakt im Februar 1992 die Charts eroberte. In der Gesellschaft ist Techno im allgemeinen besonders bei Jugendlichen beliebt. Leider bringt dies auch Nachteile mit sich, die sich in exzessiven Techno-Partys äußern können und mitunter mit illegalem Drogenkonsum einher gehen.

Die Techno-Welt hat aber auch viele gute Seiten. So sind seit dem Millenniumsjahr 2000 beeindruckende, kreative Tanzstile entstanden, die heute sogar in Wettbewerben bis hin zu Weltmeisterschaften etabliert sind. Jumpstyle ist die bekannteste Form des Techno-Trends. Man benutzt hierfür nur die Beine und vollführt springende Bewegung auf einem Bein. Geübte Tänzer bauen kuriose Figuren wie Flick-Flacks oder Saltos ein. Die neueste Form der Stilrichtungen ist Popping, dass seine Anfänge aber schon in den Sechzigern hatte. Es wurde lange Zeit ausschließlich zu Hip Hop getanzt, ist heute aber immer öfter in der Elektro-Szene zu sehen.

Die elektronische Musik kann, außer zum Tanzen, auch hervorragend zum Relaxen gehört werden. Entspannte Stilrichtungen wie Dubstep lassen die Gedanken weit weg schweben. Dubstep ist mit meist weichen Bässen unterlegt und hat eine eher langsame Taktart. Ganz im Gegensatz dazu ist der sogenannte "Schranz" nur etwas für eingefleischte Techno-Fans. Wer sich nicht für diese Art des künstlerischen Ausdrucks begeistern kann, wird die Tracks im allgemeinen als Krach interpretieren. Dabei ist auch hier höchstes musikalisches sowie technisches Know-How nötig, um die synthetisch erzeugten Geräusche zu einem guten Remix schneiden zu können.