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Culture Club Biographie: Leben, Musik, Erfolge, Hits

Alle Stars im Überblick

Culture Club war eine Band aus Großbritannien, die in den 1980er Jahren an der Spitze ihres Erfolges stand. Die Band um den schillernden Boy George wurde gemeinsam von ihm, Jon Moss, Mikey Craig und Roy Hay gegründet.

Die 1981 gegründete Band galt als Nachfolger der Band „Sex Gang Children“. Das Gründungsmitglied Boy George hat vor Culture Club in Malcolm McLarens Band „Bow Wow Wow“ kleinere Erfahrungen gesammelt. Einzig der Schlagzeuger Jon Moss konnte eine nennenswerte Erfahrung im Bereich der Musik sammeln. Moss hat in der Band „Clash“ und „The Damned“ gespielt, wollte dann aber den Weg vom Punk zum Pop beschreiten. Die besondere Mischung aus Boy George und Jon Moss bildeten die spezielle Grundlage für den Erfolg der Band. Während der schillernde und extravagante Boy George die Rolle des Homosexuellen innehatte, galt Moss als absoluter Frauenschwarm.


Anfang 1982 veröffentlichen Culture Club die ersten zwei Singles „I’m afraid of me“ und „White boy“. Die Singles wurden ein großer Erfolg, der noch im Winter desselben Jahres mit der Single „Do you really want to hurt me“ getoppt werden konnte. Ein Jahr später folgte der internationale Durchbruch mit dem zweiten Album „Colour by numbers“. Aus dem Album wurde der bekannte Hit „Charma Chameleon“ ausgekoppelt. Die Single war weltweit in den Charts weit oben und eroberte die Popwelt. Boy George war das Gesicht der Band und galt durch die Erfolge der letzten Singles als gefragter Popkünstler.

Der kommerzielle Erfolg von Culture Club ließ rapide nach

Im Jahr 1984 wurde das Album „Waking up with the house on fire“ veröffentlicht. Das dritte Album der Band konnte nicht an die Erfolge der vorherigen Alben anknüpfen. Der Veröffentlichung des Albums ging eine lange Phase von Exzessen und privaten Spannungen voraus. Boy George konnte nicht akzeptieren, dass Moss sich von ihm abkapselte, und suchte Zuflucht im Heroin. Nach dem gefloppten Album legten Culture Club eine Pause ein. Sie kamen allerdings 1986 erneut zusammen. Nachdem die Band wieder zusammengekommen war, veröffentlichten sie ihr viertes Album unter dem Namen „From luxury to heartache“, doch auch dieses Album konnte kommerziell oder musikalisch nicht an die vorausgegangenen Erfolge anknüpfen. Ein Jahr darauf trennten sich Culture Club wieder.

Boy George machte eine Entziehungskur und feierte verschiedene Soloerfolge. 1989, nur zwei Jahre nach dem Ende der Band wurde der Versuch einer Reunion gestartet, welcher allerdings an Boy George scheiterte, da es immer noch Spannungen zwischen ihm und Moss gab. Nach einer Aussprache im Jahr 1997 fanden Culture Club wieder zusammen, woraufhin eine Tour und das Album „Don’t mind if I do“ im Jahr 1999 folgten. Die gemeinsame Tour sollte das Ende der Reunion sein, da Boy George sich querstellte. Die verbliebenen Mitglieder entschieden sich allerdings dafür, erneut auf Tour zu gehen und engagierten einen neuen Sänger für die Tour durch Großbritannien.

Culture Club